Zur Stadt Burghausen

Pressestimmen

 

Wie den Rechten begegnen?

 

Stranzinger befürchtet eine falsche Strategie

 

Burghausen. Übers Ziel hinausgeschossen sieht Stadtrat Norbert Stranzinger ein "Konsenspapier" des städtischen Jugendpflegers Hannes Schwankner. In dem geht es darum, zivile Maßnahmen gegen Rechtsradikale zu unternehmen wie Sitzblockaden und zivilen Ungehorsam. "Wir sind uns doch alle einig, dass wir gegen die Gefahr von Rechts zusammenstehen müssen", betonte Stranzinger im Stadtrat und fügte hinzu: "Aber dazu hat der Kreistag eine klare Resolution verfasst, die für uns alle gültig ist. Da sollte nicht ein städtischer Bediensteter nochmal eins draufsetzen wollen."

 

 Bürgermeister Hans Steindl verteidigte "einen wertvollen Mitarbeiter, der Jugendliche über legale Protestmittel berate und höchst lobenswerte Arbeit leiste. Steindl wies zudem darauf hin, dass die von Schwankner initiierte "Bunte Aktion" schon einen Bundespreis bekommen hat.

 

 Stadtrat Gunter Strebel erläuterte: "Das Konsenspapier von Schwankner ist Ausfluss der Dresdner Vereinbarung. " In Dresden hätten Rechtsradikale die Zerstörung der Stadt in den Bombennächten vom 13. bis 15. Februar 1945 für alljährliche Aufmärsche genutzt. Die Vereinbarung habe einen gewaltfreien Widerstand dagegen eingeleitet und erreicht, dass erstmals ein Aufmarsch nicht stattfinden konnte.

 Stadtrat Norbert Stadler mahnte: "Rechtsradikale sind in Südbayern sehr aktiv. Dagegen müssen alle Gruppen und Parteien zusammenhalten. Denn es werden auch gezielt Leute bedroht. Hannes Schwankner ist wegen seiner Zivilcourage sicher schon zu einer Zielscheibe geworden."

 

 Hannes Schwankner selbst stellt heraus, der "Konsensentwurf" sei vergangenen Mittwoch erarbeitet worden. Das Burghauser Jugendbüro habe dazu eingeladen. Denn es gehe darum, neben einer Resolution Bürger zur Zivilcourage zu bewegen. Nur so könnten Aufmärsche der Rechtsradikalen verhindert werden. Das lehre die Erfahrung. In Wunsiedel habe sich zum Beispiel ein CSU-Bürgermeister auf die Straße gesetzt − mit Erfolg. Schwankner stellt zudem heraus, im Vorfeld mit vielen Kreisräten gesprochen zu haben. Eine kleine Änderung hat er im von Stranzinger kritisierten Entwurf aber vorgenommen. So heißt es nun unter anderem im Papier: "Jedes friedliche Mittel zur Verhinderung extrem rechter Aktionen ist gerechtfertigt". Das Wort "Massenblockaden" ist im endgültigen Papier aber gestrichen.

 

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 25.04.2012/rw

Bündnis gegen Rechts gegründet

Der Landkreis formiert sich: Zusammenschluss aus Städten, Gemeinden, Verbänden, Vereinen und Kirche soll Kräfte bündeln

 

Altötting. In Halsbach ist immer noch nicht endgültig entschieden, wie es mit dem Gasthaus Gruber weiter geht, die Gemeinde glaubt aber an eine positive Wende, trotzdem hat sich jetzt ein Landkreis-Bündnis gegen Rechts gegründet. "Selbst wenn Halsbach für die Rechten als Standort nicht mehr in Frage kommt, werden sie in Oberbayern weiter nach einem Treffpunkt suchen", befürchtet Halsbachs Bürgermeister Georg Pfaffinger. Etwa 50 Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte, Kirchenvertreter, Vereinsvorsitzende, Pädagogen und Verbandsvertreter aus dem ganzen Landkreis sind zur Gründungsveranstaltung gekommen. Dabei sei man sich einig geworden, dass die verschiedenen Gruppen, die sich schon mit der rechten Szene auseinandersetzen, gebündelt werden sollen, um zum einen kurzfristig gezielter gegen Rechts demonstrieren und um zum anderen langfristig Aufklärungsarbeit leisten zu können.

  

 Bündnis Gründung

Fest entschlossen, gemeinsam ein Bündnis gegen Rechts im Landkreis zu etablieren: (v.l.) Manuel Schuhböck (Kreisvorsitzender Die Linke), Hannes Schwankner (Jugendpfleger) und Georg Pfaffinger (Bürgermeister von Halsbach). − Foto: Kleiner

 

Gründung stand vor Farbanschlägen fest Die Bündnisgründung habe bereits vor den jüngsten Farbanschlägen am Altöttinger AMK-Haus sowie am Burghauser Freizeitheim und einem Winhöringer Privathaus (Anzeiger berichtete) festgestanden. "Wir wollen überparteilich zusammenstehen und der Resolution des Kreistags, die enorm wichtig war, Taten folgen lassen", so Pfaffinger. Nun sollen konstruktiv Strukturen entwickelt werden: "Wir sollten uns nicht nur vernetzten, wenn die Bude brennt, sondern dauerhaft zusammenarbeiten", so Pfaffinger. Deswegen sei auch ein "Konsens-Papier" entwickelt worden, das in zehn Punkten die Aufgaben und Werte des Bündnisses darlegt.

 

 Ein Initiativkreis, der sich bereits jetzt regelmäßig trifft, soll das Bündnis auf den Weg bringen. "Wir werden konkret Vereine, Organisationen und Gruppen ansprechen, ob und wie sie sich uns anschließen wollen", erläutert Hannes Schwankner, Jugendpfleger des Burghauser Jugendbüros. Es sollen weitere Jugendbüros, Vereine wie das Siloland in Töging, Fußballgruppen oder etwa der Kreisjugendring angesprochen werden. Organisatorisch laufen die Stricke bei Schwankner zusammen.

 

 Außerdem will man durch Informationsveranstaltungen Prävention leisten. "Ich kann mir gut vorstellen, etwa einen Aussteiger aus der rechten Szene einzuladen, der berichtet, wie die Rechten organisiert sind, wie der Kontakt zu ihnen überhaupt zustande gekommen ist und wie schwer es war, sich aus diesem Kreis wieder zu lösen", sagt Manuel Schuhböck, Kreisvorsitzender der Linken.

 

 Eine erste Infoveranstaltung hat das Bündnis-Team bereits geplant. Am 1. Mai wird im Burghauser Bürgerhaus ein Stand aufgebaut sein, an dem das Gespräch gesucht werden kann bzw. sich jeder über das Bündnis sowie den vereinbarten Konsens informieren kann. "Wenn wir eine Gemeinschaft bilden, sind wir stark. Das haben meine Erfahrungen im Umgang mit den Rechten aus den vergangenen Jahren gezeigt", sagt Pfaffinger.

 

Für weitere Informationen zum Bündnis gegen Rechts steht Hannes Schwankner unter 08677/878927 oder per E-Mail: lkraoerundertisch@googlemail.com zur Verfügung.

 

 

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 25.04.2012/köx

Ein Parcours gegen die Sucht

Jugendpflege und Suchthilfe-Institutionen klärten im Bürgerhaus Jugendliche über die Gefahren auf

 

Warum es relativ einfach ist, mit Alkohol-/Drogen- oder auch Essenskonsum in eine Sucht zu geraten, beleuchtete ein interaktiv gestalteter Suchtparcours mit vielen spannenden und variablen Stationen vom 27. Februar bis einschließlich 1. März fand im Bürgerhaus. Diesmal startete der Suchtparcours mit einem völlig neuen Konzept, denn die jeweiligen Klassenlehrer konnten sich nach einem Bausteinprinzip Stationen wählen, die für ihre Klasse von Bedeutung sein können. So war jeder einzelne Suchtparcours auf die jeweilige Klasse zugeschnitten.

 

Organisiert hatten den Parcours Jugendpfleger Hannes Schwankner und Christina Huber von der Fachstelle für Suchtprävention Die Brücke e.V. Anna Lehrhuber (Jugendsozialarbeit an Schulen), Roswitha Graf-Bauer (Suchtfachambulanz Altötting), Gisela Bergler (Gesundheitsamt Altötting), Michaela Sommerauer (Uni Salzburg) und Verena Seidl (Jugendbüro) standen den Organisatoren als Fachkräfte zur Seite.

Dieses Jahr nahmen 15 Klassen/Gruppen aus dem gesamten Landkreis mit insgesamt rund 300 Schülern daran teil.

Die vom Statistischen Bundesamt ermittelten Zahlen sind für die Organisatoren triftige Gründe, tätig zu werden. In Deutschland starben im Jahr 2005 12 233 Männer und 4096 Frauen an den Folgen von Alkoholkonsum. Das sind rund 2 Prozent aller Sterbefälle. Im Jahr 2005 starben damit mehr Menschen im Zusammenhang mit Alkohol als durch Suizide (10 260) und tödliche Verkehrsunfälle (5458) zusammen.

2006 wurden insgesamt 19 500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs (akute Alkoholintoxikation) stationär im Krankenhaus behandelt. Dies sind 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl bleibt somit auf einem hohen Niveau und liegt mehr als doppelt so hoch wie im Jahr 2000 (+ 105 Prozent). Insgesamt sinkt zwar die Anzahl der Jugendlichen, die Alkohol zu sich nehmen, doch diejenigen Jugendlichen, die der Sucht verfallen sind , sind immer jünger und trinken immer mehr.

Diese schockierenden Aufzählungen an besorgniserregenden Zahlen könnte man jetzt noch mit Nikotin, illegalen Drogen, oder auch mit Essstörungen fortführen. Gerade in den letzten Wochen ist der alarmierende Konsum von Crystal Speed durch die Medien gegangen. Für Kinder und Jugendliche ist es scheinbar nicht schwer, an legale und illegale Drogen heranzukommen und diese zu konsumieren. Woran dies liegt, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie mangelndes Wissen, Leichtsinn oder Umfeld.

Wegen des großen Erfolges des Parcours wird er im nächsten Jahr wieder stattfinden. − red

 

Quelle: Burghauser Anzeiger 05.03.12

 

Bühne frei für junge "Parlamentarier"

Neuer Anlauf zur Wiedergründung eine Jugendparlaments − Schulen als wichtiger Partner − Wählen im März

 

Burghausen. Jugendliche sollen mitreden, ein Forum haben, um ihre Interessen und Wünsche auszudrücken und dabei zugleich lernen, wie Demokratie funktioniert. Jugendreferentin Sabine Grundler und der städtische Jugendpfleger Hannes Schwankner wollen wieder ein Jugendparlament einrichten. Gesucht werden dafür Jugendliche, die etwas bewegen wollen, die Vorschläge haben für die Politik. Sie müssen sich bis spätestens 17. Februar bei der städtischen Jugendpflege im Bürgerhaus melden. Die eigentliche Wahl des Jugendparlaments läuft vom 5. bis 16. März.

 

jugendparlament

 

Die Handzettel mit der Information für die Jugendlichen liegen in Schachteln zur Verteilung bereit. Jugendpfleger Hanns Schwankner (links) und Jugendreferentin Sabine Grundler wollen über die Verteilung an den Schulen möglichst viele dazu bewegen, fürs Jugendparlament zu kandidieren.  − Foto: Wetzl

 

 Laut Definition kommen dem Jugendparlament folgende aufgaben zu: "Überparteilich und überkonfessionell berät und beschließt es die Jugend betreffende Themen. Das Jugendparlament ist unterstützendes und beratendes Gremium des Stadtrats, dessen Ausschüssen und der Stadtverwaltung zu den Themen, die die jugendliche Bevölkerung in Burghausen betreffen." Aktives und passives Stimmrecht haben nicht nur in Burghausen wohnende Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren, sondern auch solche, die hier zur Schule gehen oder hier arbeiten.

 

 Ein Jugendparlament hat es in Burghausen auch bereits gegeben. Aber derzeit herrscht Funkstille. Im Herbst 2010 erfolgte die letzte Wahl, aber sie ging daneben, wie Jugendreferentin Sabine Grundler einräumt. 1300 Jugendliche wurden von der Stadt angeschrieben und zum Mitmachen aufgefordert. Aber die Resonanz war ernüchternd. Ganze 25 Stimmen wurden bei der Wahl abgegeben. Grundler erkannte das Ergebnis wegen mangelnder Beteiligung nicht an. Das wäre allein schon deshalb problematisch gewesen, weil sich damals nur die Franz-Xaver-Gruber-Mittelschule daran beteiligte und somit die Gymnasien und die Realschule nicht vertreten war.

 

 "Wir haben daraus gelernt und werden diesmal die Zusammenarbeit mit allen vier für die Jugendarbeit wichtigen Burghauser Schulen suchen", erläutert Sabine Grundler und betont zugleich: "Wir unternehmen ganz bewusst noch einmal den Versuch, ein Jugendparlament auf die Beine zu stellen. Ich halte es für wichtig, den jungen Menschen diese Möglichkeit zur Mitsprach einzuräumen."

 

 Um die Jugendlichen zu informieren und sie zum Mitmachen zu gewinnen, setzt die Stadt diesmal auf eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen. Schulsozialarbeiterin Anna Lehrhuber wird in der Gruber-Schule darüber informieren. In der Realschule übernimmt Verena Seidl vom Jugendbüro diese Aufgabe und in den beiden Gymnasien wollen Schüler dafür werben.

 

 Alle Jugendlichen bekommen nun als erstes gelbe Handzettel, auf denen kurz erklärt ist, was das Jugendparlament ist und wie man sich dafür bewerben kann. Stehen dann die Bewerber am 17. Februar fest, werden sie fotografiert. Danach werden allen Burghauser Jugendlichen per Post die Wahlunterlagen zugeschickt, bzw. werden sie über Schule und Vereine informiert. Vom 5. bis 16. März können sie im Jugendbüro des Bürgerhauses ihre Stimme abgeben. Am 21. März wird dann dort das Ergebnis bekannt gegeben.

 

 Sabine Grundler fordert die Stadtjugend ganz gezielt zur Teilnahme auf. Zwar kann das Jugendparlament keine rechtsverbindlichen Beschlüsse fassen, weil das die bayerische Kommnunalverfassung nicht vorsieht. "Aber Stadtrat und Bürgermeister sind sehr aufgeschlossen für die Jugendarbeit und werden Beschlüsse dieses Parlaments sehr wohl zur Kenntnis nehmen und wenn irgend möglich auch umsetzen. Die Jugendlichen hätten alle Möglichkeiten. Es könnte zum Beispiel auch eine Sprechstunde im Stadtrat oder beim Bürgermeister geben", sagt Grundler.Generell stellen Grundler und Schwankner trotz des Wahldebakels im Jahr 2010 der Burghauser Jugend ein gutes Zeugnis aus. "Die Jugend ist super und sehr aktiv", betont Grundler und erklärt: "Wir hatten ein großes Engagement zum Beispiel beim Bau des Skaterplatzes oder auch bei der Mitarbeit in der Aids-Aufklärung. Aber das waren Einzelthemen. Nun geht es darum, ein Forum zu schaffen, das allgemein der Jugend der Stadt eine Stimme gibt. Und da hoffe ich nun auf die gleiche Resonanz." − rw

  

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 06.02.2012 

"Lebensweise"

Am 28. Oktober beginnt der Themenmonat

 

Burghausen. "Lebensweise" lautet das doppeldeutige Motto des diesjährigen Themenmonats. Im fünften Jahr haben sich Jugendbüro, Frauen helfen Frauen, Kinderschutzbund und Bürgerinsel dafür zusammengetan. Mit Workshops, Vorträgen, Lesecafés und Diskussion gehen sie das Thema an − mit allen Sinnen und für alle Altersgruppen.

 

 

 

 

"Lebensweise" mit allen Sinnen: (v. li.) Ulrike Garschhammer (Frauen helfen Frauen), Hannes Schwankner (Jugendpflege), Anita Allmannsberger (Kinderschutzbund) und Alfred Danninger (Bürgerinsel) haben das Programm für den Aktionsmonat zusammengestellt.  − F.: Wojczenko

 

 

 So geht es mit dem Gaumen auf kulinarische Weinlese, nach Arabien oder auf die Suche nach Achtsamkeit in der Küche. Ess-Störungen sind Thema der Ausstellung "Der Klang des Körpers" in Kooperation mit Gesundheitsamt und Suchtfachambulanz "Die Brücke". Der ganze Körper ist bei der Nacht- und Nebelwanderung gefragt oder beim Workshop "Tanz mit den Elementen", wo auch getrommelt wird. Nicht nur hier können Schul- und Kindergartengruppen mitmachen. Dazu gibt es spannende Krimiabende, Märchenreisen und wahre Geschichten. Außerdem befragen Jugendliche einen Monat lang Burghauser nach ihren "Lebensliedern".

 

 Das Thema "Lebensweise" ist Alfred Danninger beim Wandern in der Wachau eingefallen. "Meine Frau und ich haben uns darüber unterhalten, wie viele Lebensentwürfe es gibt − und wie wichtig es ist, sich das bewusst zu machen." Und sich über die kleinen Dinge zu freuen. Denn es gebe viele "Stolpersteine" im Leben, die einen daran hindern, ergänzt Anita Allmannsberger. Zum Beispiel das ewige Vergleichen mit anderen, wie es Thema ist beim Workshop mit Uta Winkler. Zur Not hilft vielleicht auch das Seminar "Von der Göttin zur Powerfrau". − woj

 

 

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 22.10.2011

 
  

Feuchtfröhliche Einweihung im Waldpark

Ein nagelneuer Treffpunkt für Burghausens Jugend: Der Skatepark ist offiziell eröffnet

Burghausen. Die feierliche Einweihung des Skateparks mit Grillparty und Musik ist am Samstag buchstäblich ins Wasser gefallen. Nicht nur war es so bitterkalt, dass Bürgermeister Hans Steindl die Hände nur zum Schütteln und Durchschneiden des liebevoll zur Schleife gebundenen Bands aus den Taschen nahm. Drei Minuten nachdem das Erinnerungsbild im Kasten war und die Skater noch ein paar Vorführrunden auf den neuen Holzgeräten gefahren waren begann es wie aus Eimern zu gießen − die Festgesellschaft flüchtete samt Pavillon und Grillfleisch ins Bürgerhaus.

 

 

 

 

 

Skatpark ist offiziell eröffnet

 

 

 Ein kleiner Schnitt für Bürgermeister Hans Steindl, ein großer Schritt für Burghausens Skater: Die drängten sich bei der Einweihung am Skatepark auf dem Foto. Mitten unter ihnen waren die Projektleiter der Stadt, Stadtrat Roland Resch, Marseta Schweikl vom Umweltamt und Hannes Schwankner von der Jugendpflege.  − Foto: woj

 

 Doch die Freude über den neuen Skatepark war den etwa 30 Jugendlichen ins Gesicht geschrieben. "Die Idee kam von den Jugendlichen", betonte Steindl. Nicht nur bei der Konzeption, sondern auch beim Aufbau hatten sie mitgeholfen. Drei von ihnen − Tobias Spitzwieser, Florian Zitzelsberger und Marian Klösler − waren zusammen mit Stadtrat Roland Resch, Marseta Schweikl vom Umweltamt und Jugendpfleger Hannes Schwankner der harte Kern der Projektgruppe.

 

Sein Sohn habe den Platz früher selbst genutzt, sagte Steindl in seiner kurzen Ansprache, wohl auch ein Grund, weshalb die Bitten der Skater bei der Stadt erhört wurden. Auch damals habe es bisweilen Probleme mit der Nachbarschaft gegeben. Er appellierte deshalb an die Jugendlichen, die Aktivitäten, "die nichts mit Skaten zu tun haben" wie Musik und Lagerfeuer rücksichtsvoll zu gestalten. Schließlich seien die neuen Geräte aus Holz auch lauter als die Vorgänger aus Beton. Gleichzeitig forderte er sie auf, die Kunde vom Skatepark zu verbreiten. Den Park könnten genauso Sportlehrer und Ganztagsklassen nachmittags nutzen. − woj

 

Quelle Burghauser Anzeiger vom 11.10.2011 

 

Musik-Grenzen überschreiten

Burghausen. Was kommt dabei heraus, wenn Menschen mit unterschiedlichen Musikrichtungen und Musikgeschmack gemeinsam ein Lied entwickeln und aufnehmen? Diese nicht ganz alltägliche Frage stellt sich die Jugendpflege in Burghausen, mit Unterstützung der Inn-Salzach-Euregio. Ab Oktober sollen Duette aus verschiedenen Musikrichtungen wie beispielsweise Blasmusik mit Rockeoder Reggae mit Orchester produziert werden.

 
Ziel dieses Projektes ist es, einerseits eine CD und ein Video aufzunehmen und andererseits Vorurteile gegenüber anderen Menschen, anderen Musikrichtungen und anderen Lebensweisen abzubauen. Ganz nach dem Motto: Musik verbindet?! Diese Verbundenheit soll auch mit den Nachbarn aus Österreich geteilt werden. Die Jugendorganisation aus Marchtrenk in Oberösterreich, Nähe Linz, ist Partner dieses Projekts und beteiligt sich tatkräftig. Es werden noch musikalische und musikinteressierte Teilnehmer gesucht. Mitmachen kann absolut jeder, von den Trachtlern bis zur Hardrockband.

 

 Das erste Treffen findet am Sonntag, 2. Oktober, um 17 Uhr im Jubendbüro statt und dort gibt es auch weitere Infos dazu unter  08677/87 89 27.

 

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 21.09.11

 

Zeitschrift für Burghauser Jugend 

Burghausen. In Zukunft soll es eine eigene Zeitschrift für die Burghauser Jugendlichen geben. Das allein ist schon eine Nachricht wert. Das Wichtigste daran: Die Zeitschrift soll für, aber vor allem auch von jungen Leuten gemacht werden. Dafür sucht die städtische Jugendpflege medienbegeisterte junge Leute ab 14 Jahren, die journalistisch tätig sein wollen − egal ob inhaltlich oder gestalterisch, ob ohne oder schon bereits mit Erfahrung, zum Beispiel bei der Schülerzeitung. Leute, die etwas zu sagen haben, ihre Meinung frei äußern wollen. Denen es Spaß macht zu recherchieren und die berichten wollen, was in ihrer Heimatstadt oder in der Welt passiert − oder auch nicht passiert. In Workshops mit Medienprofis lernen die künftigen Blattmacher das nötige Handwerkszeug und Knowhow, um das Ganze druckreif und später dann auch, wenn gewünscht, online zu kriegen. Interessenten melden sich im Jugendbüro unter  08677-878927 und kommen zum ersten Treffen am Montag, 26. September, um 16 Uhr im Jugendbüro im Bürgerhaus, Marktler Straße 15 a. Wer an diesem Termin nicht kann und trotzdem dabei sein will: Einfach anrufen. − red

 

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 21.09.11

 

 

Neuer Schwung auf der Jugend-Baustelle

Jugendreferentin Sabine Grundler sieht im Freizeitheim eine neue Generation heranwachsen − Jugendzeitung geplant  

 

 

 

Bild vom Bericht PnP 20.08.11 

 

 

 

  Regelmäßig trifft sich Jugendreferentin Sabine Grundler (rechts) zum Informationsaustausch mit dem städtischen

 

  Jugendpfleger Hannes Schwankner. In seinem Jugendbüro herrscht natürlich ein lockerer Ton.

 

  Ideen von Praktikanten wie hier Michaela Sommerauer aus dem österreichischen Tarsdorf werden gern diskutiert.  − Foto: Wetzl

 

Burghausen. "Die Jugendarbeit ist eine ewige Baustelle und das ist gut so", sagt Sabine Grundler. Seit der letzten Kommunalwahl vor dreieinhalb Jahren ist die 48-jährige Erzieherin Jugendreferentin der Stadt und freut sich über neuen Schwung in der Jugend. Die Jugendreferentin unterstützt den Bürgermeister. Die Aufgabe ist ehrenamtlich. Es gibt lediglich eine kleine Aufwandsentschädigung von 120 Euro im Monat.

 

 Die größte Baustelle nicht nur im übertragenen Sinn war das Freizeitheim. Dort herrschte Stillstand, weil die einstige Aufbaugeneration der Jugend entwachsen war und die Jugend sich gewandelt hatte. Grenzte sich einst die Jugend von der Erwachsenenwelt durch flippige Kleidung und entsprechendes Umfeld ab, so schätzen heutige Jugendliche ein gepflegtes Ambiente. "Unser Freizeitheim und das Mobiliar waren nicht mehr auf der Höhe der Zeit", sagt Grundler.

 

 In einem Punkt blieb sie der Jugend gegenüber hart. Viele hätten lieber ein Jugendhaus in der Neustadt gehabt. Grundler: "Jugendliche sind mobil, fahren auch in andere Städte in Diskotheken, da ist der Weg in die Altstadt zumutbar. Hier ist das Freizeitheim auch eingewachsen und von den Nachbarn akzeptiert." 200 000 Euro gab die Stadt aus, um das Haus wieder attraktiv zu machen. Ein kleiner, aber sehr engagierter Kreis um Oliver Bente werkelte zudem fleißig mit. Unterm Strich kamen 70 000 Euro Eigenleistungen hinzu. Zudem entlastete die Stadt ihren Jugendpfleger Hannes Schwankner, der bis dahin neben seiner Sozialarbeit auch das Freizeitheim leiten musste. Verena Seidl und nach deren Mutterschutz Sabine Beck übernahmen das Haus. Und wenn bei Discos etwas aus dem Ruder zu laufen droht, bringt Mitarbeiter Dirk Hermes Möchtegern-Steuermänner schnell zur Räson.

   " Wir verfolgen jetzt mit Sabine Beck auch eine neue Strategie, und die ersten Erfahrungen sind vielversprechend", stellt Grundler heraus. Das Freizeitheim öffnet sich für Kinder. "Wir laden zu diversen Kursen und Workshops und hatten schon 100 Kindergeburtstage im Haus. Zwölfjährige, die hier ihre Geburtstage feiern, kommen später wieder gern. Damit wächst eine neue Generation heran", erläutert Grundler. Neue Jugendliche gewinnen − dazu dient auch der Bauwagen, den eine Mädchengruppe hergerichtet hat und der die Idee Freizeitheim sozusagen auf Räder gehoben hat.

 Die Stadt lässt sich ihre Jugendarbeit auch etwas kosten. Rund 260 000 Euro macht der Etat für Freizeitheim und Jugendpflege aus. Weitere 23 000 Euro stehen Sabine Grundler zur Verfügung, um damit jugendliche Initiativen zu fördern und Veranstaltungen zu organisieren. Außerdem kümmert sie sich auch um die Jugendarbeit der Vereine und hat für deren Unterstützung weitere 19 000 Euro im Etat.

 

 Und eine neue Idee will Grundler in Zusammenarbeit mit Hannes Schwankner und der aus dem Mutterschutz zurückgekehrten Verena Seidl jetzt angehen − eine Burghauser Jugendzeitschrift herausgeben. Dreimal im Jahr soll sie erscheinen in einer Auflage von 2500 Stück. Online gibt es das Heft natürlich auch. "Auch wenn der Druck teuer ist, ich will es zumindest versuchen, Jugendliche damit wieder zum Lesen einer Zeitung zu bewegen. Wir planen einen Umfang von 70 Seiten im Format DIN-A5 und wollen das Heft an jeden Schüler kostenlos verteilen. Dabei sind wir offen − jeder Jugendliche kann einen Bericht schreiben. Betreuen wird das Projekt Verena Seidl. Wäre schön, wenn wir noch einen Sponsor finden könnten", gibt Sabine Grundler zu verstehen. Außerdem will sie im Herbst gemeinsam mit Jugendpfleger Hannes Schwankner alle Jugendleiter der Stadt zu einem Essen einladen. Das Ziel ist, die in der Jugendarbeit Tätigen zu vernetzen. − rw

 

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 20.08.2011

Premiere für das Burghauser Technik-Camp für Mädchen

 

Burghausen. Unter der Schirmherrschaft von Burghausens zweiter Bürgermeisterin, Christa Seemann , findet von 5. bis 9. September das erste Burghauser Technik-Camp für Mädchen statt. Die Teilnehmerinnen im Alter von 14 bis 16 Jahren haben die Möglichkeit, die spannende Welt der Technik kennenzulernen sowie die Thematik Robotik zu erforschen. Dabei wird ihnen auch die Teilnahme an Workshops bei Ars Electronica in Linz sowie an Exkursionen bei der Wacker Chemie AG ermöglicht. Auf Grund der Organisation der Jugendpflege kann diese spezielle Woche unter der Leitung von Heike Maser stattfinden. Die Forschungs-ergebnisse werden am Freitag, 9. September, um 17 Uhr in der Maria-Ward-Realschule von den Mädchen veröffentlicht. − red

 

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 06.07.11

 

Von Bio-Bauernhof bis Zeltlager

 

 

hannes

 

 "75 Veranstaltungstermine umfasst das Ferienprogramm 2011,

 

 das Hannes Schwankner mit den Vereinen zusammengestellt

 

 und in einem Faltgeheft aufgelistet hat.  − Foto: Duschl"

 

 

 

Burghausen. Das Ferienprogramm 2011 der Stadt Burghausen zeigt das „breite Spektrum der Burghauser Vereine“, schreibt Bürgermeister Hans Steindl im Faltblatt, dass Kinder und Jugendliche erhalten haben. 45 Gruppen bieten in den Sommerferien, vom 29. Juli bis 9. September, 75 Veranstaltungen an.

 

 

 

Druckkosten hat die Stadt heuer gespart, deshalb gibt’s das Programm in einem Faltblatt − mit Kurzbeschreibungen und Eigenschaften der einzelnen Veranstaltungen. Dieses hat die Stadt in den Schulen verteilt. Ausführliche Informationen sind unter www.jugend-burghausen.de abrufbar. Das Faltblatt haben erarbeitet:Jugendreferentin Sabine Grundler, Familienreferentin Doris Graf und Hannes Schwankner von der Jugendpflegehilfe der Stadt − in Abstimmung mit den Vereinen. Die Anmeldungen laufen bereits − bis Freitag, 1. Juli, 17 Uhr, sollen alle Interessenten ihre Wunschliste wahlweise im Bürgerhaus, Bürgerinfo oder Jugendbüro oder per Post abgeben.

 

  Kulturfahrtnach Guca  Im Programm befinden sich nahezu alle Burghauser Vereine, vom Tierschutzverein bis hin zur Frauenunion. Angeboten wird vieles vom Besuch am Bio-Bauernhof bis hin zum Zeltlager. Neu im Ferienprogramm sind unter anderem eine viertägige Kulturfahrt nach Guca in Serbien (10. bis 14. August) und das 1. Burghauser Technikcamp für Mädchen (5. bis 9. September). − mid

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 22.06.11 

Der Sprung in ein neues Skater-Paradies

Die öffentliche Anlage der Stadt an der Bachstraße wird mit neuen Geräten bestückt − Nutzer engagieren sich

 

Skateplatz

 

 Konzipieren die Erneuerung des Skaterplatzes an der Bachstraße: (von links) Tobias Spitzwieser

 

  (dahinter) Florian Zitzelsberger, Stadtrat Roland Resch, Jugendpfleger Hannes Schwankner,

 

 Marseta Schweikl vom Umweltamt und Marian Klösler.  − Foto: Wetzl

 

 

 

Burghausen. Für gereifte Erwachsene ist es ein Brett mit Rollen, das als Fortbewegungsmittel maßlos überschätzt wird − für Jugendliche und junggebliebene Erwachsene die Erfüllung: ein Skaterbrett. Sprünge, Wenden und Kurven sind damit nicht nur möglich, sondern vermitteln dem Skater ein neues Bewegungsgefühl. Jetzt kommt zudem Bewegung in den von der Stadt angelegten Skaterplatz an der Bachstraße. Gemeinsam mit Umweltamt und Jugendpfleger konzipieren die jungen Leute einen Neubau dieser öffentlichen Anlage. Den Kostenrahmen hat die Stadt mit maximal 50 000 Euro vorgegeben.

 

Der Skaterplatz liegt im Sportbereich des Waldparks neben den Fußballplätzen. Umgeben von künstlichen Hügeln haben die Skater hier ein Refugium. Zugleich ergibt sich damit eine Abschirmung, um die Lärmbelastung für Anwohner zu reduzieren. Laut Auskunft der Hobbysportler zählen zu den Stammnutzern der Anlage derzeit und 20 Jugendliche und ebenso viele junge Erwachsene. Die jüngsten Skater kommen im Alter, wenn sie dem Kindergarten entwachsen sind, der Älteste geht auf die 30 zu.

 

Verschiedene Geräte stehen auf dem Skaterplatz. Sie sind allesamt aus Beton und in die Jahre gekommen. Die Oberflächen sind an vielen Stellen abgefahren, die Verletzungsgefahr dadurch größer. Die Anlage muss renoviert werden. Bürgermeister Hans Steindl machte dazu wiederholt deutlich, dass er die Jugendlichen einbinden will. Die haben zudem auch ihre Bereitschaft erklärt, bei der Erneuerung des Gerätebestands nicht nur Ideen, sich auch ganz konkret ihre Muskelkraft einzubringen. Die Gespräche von Stadtseite führte insbesondere Stadtrat Roland Resch, dessen Kinder die Anlage nutzen und der deshalb einen guten Draht zu den Skatern hat. Resch verteidigt die jungen Leute auch in einem Kritikpunkt: „Die Skater halten ihre Anlage sauber. Probleme mit abgelagertem Müll oder Alkoholismus entstehen durch andere, die sich hier leider auch treffen.“

 

 Die Projektleitung teilen sich Marseta Schweikl vom Umweltamt und der städtische Jugendpfleger Hannes Schwankner. Um handlungsfähig zu bleiben, arbeiten lediglich vier Skater in der Projektgruppe an der Planung mit. Einer davon ist Tobias Spitzwieser und er äußert einen ganz konkreten Wunsch: „Wir würden gern statt der Betonrampen Geräte aus Holz aufbauen. Die sind inzwischen ähnlich lange haltbar, weil nicht das Holz, sondern nur die aufgebrachte Gummierung der Witterung ausgesetzt ist. Hersteller geben 15 Jahre Garantie.“ Spitzwieder erläutert auch, warum die Skater lieber Holz hätten: „Holz federt und hat bessere Fahreigenschaften. Aber das Entscheidende − die Verletzungsgefahr bei Stürzen ist deutlich geringer.“

 

 Die Projektgruppe wird nun ihre Planungen ausarbeiten. Der Zeitplan sieht vor, die neuen Geräte im September aufzubauen− unter Mithilfe der Nutzer der Anlage. − rw

 

 

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 09.06.11 

1. Technik-Camp für Mädchen

Jugendpflege lässt 14- bis 16-Jährige forschen 

 

Burghausen. Um zu beweisen, dass Technik auch etwas für Mädchen ist, veranstaltet die Jugendpflege Burghausen vom 5. bis 9. September unter der Projektleitung von Heike Maser und pädagogischer Betreuung von Anna Lehrhuber das erste Burghauser Technik-Camp für Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren.

 

 

 

 In den technischen Berufen gehen die Fachkräfte aus. Um hier entgegen zu wirken und auch Mädchen Geschmack auf mehr zu machen, wird fünf Tage lang rund um das Thema geforscht.

 

  Tag 1 und 2 stehen ganz im Zeichen von Robotik: Thema: „Grüne Stadt“. Anhand von Aufgaben zum Bauen, Programmieren und Testen von Robotern finden die Teilnehmerinnen den Einstieg in die Robotik. Zur Verfügung stehen dabei Bauanleitungen für die Kulissen und die Robotermodelle sowie eine Übungsmatte mit Aufbauten für die Stadt.

 

 

 

Tag 3 und 4 wird in Linz bei der Ars Electronica mit „Highlightführung“ und „DNA-Proof“ sowie „Alles Schablone“ verbracht. Jeder Mensch besitzt seinen eigenen unverkennbaren genetischen Fingerabdruck, der auf der individuellen DNA-Sequenz basiert. Um Fragen der DNA geht es ebenso wie um Text- und Bildverarbeitung mittels Software.

 

 

 

Am 5. Tag steht eine zur Exkursion zur Wacker Chemie (Führung und Vorstellung von technischen Berufen) auf dem Programm. Anschließend gilt es, die Abschluss-Präsentation vorzubereiten, bei der der interessierten Öffentlichkeit (Medien, Eltern, Stadträte) gezeigt wird, was in der Woche passiert ist und zu welchen Ergebnissen das eventuell geführt hat.

 

 

 

Vorher, zwischendrin und abschließend gibt’s allerlei rund um die Gruppendynamik, Kennenlernspiele, Warm-Ups etc… Mehr unter www.jugend-burghausen.de. Um sich zu bewerben, muss das Anmeldeformular (Internet) ausgefüllt und ans Jugendbüro zurück gemailt, gefaxt oder persönlich vorbei gebracht werden. − red

 

 

 

 Quelle: Burghauser Anzeiger vom 09.06.11

Ferienprogramm-Hefte sind ab sofort erhältlich

   Burghausen. Nach Monaten der Organisation verlassen heute über 3500 Ferienprogramm-Faltblätter die Jugendpflege und werden von Mitarbeitern des Jugendbüros zu den Ausgabestellen gebracht, so dass knapp zwei Monate vor Beginn der Sommerferien diese bereits geplant werden können. An folgenden Stellen ist das Ferienprogramm 2011 erhältlich: Jugendbüro, Freizeitheim, Wöhrseebad, Stadtbibliothek, Maria-Ward-Realschule, Hans-Stethaimer-Schule, Kurfürst-Maximilian-Gymnasium, Bürgerhaus, Aventinus-Gymnasium, Johannes-Hess-Schule, Wackerbücherei, Wacker Freibad, Hans-Kammerer-Schule, Franz-Xaver-Gruber-Schule, Verkehrsamt und Kornkammerl. In diesem Jahr sind die Organisatoren von der üblichen Form des Heftes abgerückt und veröffentlichen das Programm in Form eines Faltblattes. Ausführliche Details werden im Internet auf der Homepage der Jugendpflege unter www.jugend-burghausen.de oder ausgedruckt im Jugendbüro und im Bürgerhaus sowie in Stadtbibliothek und Freizeitheim zur Ansicht ausliegen. Schon bewährt hat sich der Anmelde-Modus: Bis zum Freitag, den 1. Juli müssen die Wunschlisten im Jugendbüro abgegeben werden, damit die Mitarbeiter die Plätze verteilen können, bevor am Freitag, 15. Juli die Ausgabe der Bestätigungen erfolgt.  − red

 

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 06.06.11

Basketball im HipHop-Groove

„White Friends“ gewinnen Streetballturnier am Bürgerplatz

 Burghausen. Die „White Friends“ haben sich gegen die „Schabracken“ durchgesetzt. Das Streetballturnier auf dem Bürgerplatz am Donnerstag lieferte auch den Beweis dafür, wie friedlich, wie fair Jugendliche im Sport miteinander umgehen können.

 

Laut war es schon, das Event auf dem Bürgerplatz. HipHop schallte von der Tribüne aus mächtigen Boxen. Lässig, in weiten Hosen und ärmellosen Shirts, warfen die groß gewachsenen jungen Männer auf die beiden Basketballkörbe. Zehn Teams mit maximal fünf Spielern traten in zwei Gruppen gegeneinander an. Die besten Vier kamen ins Halbfinale, und die Sieger trafen dann im alles entscheidenden Match aufeinander. Hannes Schwankner, städtischer Jugendpfleger und Christof Kellermann organisierten das Streetballturnier zum elften Mal.

 

Die Teams kamen aus Landshut, Töging, Neuötting und zum großen Teil aus Burghausen. Ein Einzelkämpfer, der extra aus Rosenheim angereist war, reihte sich einfach bei den „White Friends“ ein. Und nach drei Stunden spannendem Sports der Gewinner von fünf Eintrittskarten für das Fanta-4-Konzert im Juni fest: die „White Friends“, die sich vor allem aus Burghausern zusammengefunden hatten. Ein Schlampermapperl mit Wies’n-Gutscheinen konnten die „Schabracken von der Müllhalde“ und die Drittplatzierten „Andwoord“ gleich bei ihrem anschließenden Dultbesuch einlösen.

 

Doch nicht nur die Basketballer ließen sich einen ganzen Nachmittag lang vom Rhythmus der Rapper tragen. Auch BMX-Fahrer und Skateboarder übten ihre Kunststücke vor ganz ungewohnter Kulisse. Eine kurze Showeinlage hatte „Happy Gapping“ im Programm: Mit Saltos, Schrauben und Handstandüberschlag demonstrierten die Jugendlichen um Gregor Fabry ihre Körperbeherrschung.

 

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 04.06.11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alkoholtest maiwiesen 2011
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Ferienprogramm-Heft: Anmeldeschluss am Freitag

Bis Freitag, 13. Mai, müssen alle Beschreibungen der Ferienprogramm-Veranstaltungen bei der Jugendpflege im Bürgerhaus eingegangen sein. Das Programmheft wird in diesem Jahr in Form eines Faltblattes ausfallen, auf dem lediglich sämtliche notwendigen Infos zu finden sein werden. Ausführlich wird das Ferienprogramm dann im Internet bzw. in ausgedruckter Form im Bürgerhaus, Jugendbüro, Freizeitheim und Stadtbibliothek zum Nachlesen sein. Die Anmeldung der Teilnehmer ist am Freitag, 15. Juli, von 16 bis 18 Uhr. Wunschlisten müssen vorab bei der Jugendpflege abgegeben werden. Die Kinder oder Eltern können ihre Bestätigungen dann am Anmeldetag abholen und die Teilnahmegebühr einzahlen. Kontakt: E-mail jugendbuero-burgausen@web.de oder Tel.: 08677/878927. -red-

 

Quelle: Burghauser Anzeiger 12.05.11 08:28:20

 

Rückenstärkung gegen Alkohol und Nikotin

Suchtparcours im Bürgerhaus − Ziel: Den Blick für die Gefahren von Suchtmitteln schärfen

 

 

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Station „Rauschbrille“: Hier erleben Teilnehmer mit Hilfe der verzerrenden Brillen,

 

wie sehr Alkohol das Sichtfeld einschränkt.  − Foto: Schwankner

 

Burghausen. Alkohol und Nikotin genießen können nicht alle. Viele verfallen dem Suchtstoff, können ihren Konsum nicht begrenzen. Gerade um Jugendliche zu schützen, gibt es das Angebot des Suchtparcours. Die Jugendpflege Burghausen und die Fachkraft für Prävention führen zusammen mit dem Staatlichen Gesundheitsamt Altötting vom 16. bis 20. Mai den Sucht-Parcours als Präventionsangebot im Bürgerhaus durch.

Das Hauptanliegen dieses Angebots ist die Verhinderung einer Alkohol- oder Nikotinabhängigkeit von jungen Menschen und die Befähigung von Jugendlichen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, sowie die Motivation von Rauchern, ihr Verhalten zu ändern.

Es handelt sich hierbei um ein interaktives Angebot der Suchtprävention, indem in fünf Stationen die jungen Teilnehmer nicht ausschließlich auf der intellektuellen Ebene angesprochen werden. Das Einbeziehen von emotionalen und verhaltensbezogenen Aspekten motiviert die Jugendlichen, ihre Fähigkeiten und Interessen mit einzubringen und erhöht den Präventionserfolg. Darüber hinaus werden Unterstützungsmöglichkeiten und Alternativen aufgezeigt.

 Sucht-Parcours ist konzipiert für Jugendliche und junge Erwachsene ab 13 Jahren (etwa 7. Jahrgangsstufe aller Schularten). Aber natürlich sind auch ältere Besucher willkommen.

 

 

Anmeldung und Infos im Jugendbüro bei der Jugendpflege Burghausen unter  08677 / 878927 oder email jugendbuero-burghausen@web.de. − red

 

 

Quelle: Burghauser Anzeiger 21.04.11

Dieses Gutschein-Heft spart Familien bares Geld

Freizeitpass bietet für 2,50 Euro 61 ermäßigte bzw. freie Eintritte für Kinder

 

Burghausen. Hallenbad, Kino, Fußball, Kletterwand, Freizeitpark oder Töpfern: Das Angebot für Familien mit Kindern in der Stadt und Region ist reichhaltig. Doch all die Freizeitmöglichkeiten bedeuten Eintrittsgelder und stellen gerade für Kinderreiche eine finanzielle Belastung da. Um dem entgegen zu wirken, hat die Stadt wieder den beliebten Freizeitpass für 2011 und 2012 aufgelegt, der insgesamt 61 Gutscheine für ermäßigte bzw. freie Eintritte enthält.

 

 

 

 

Gegen Vorlage des Kinderausweises kann der Freizeitpass im Bürgerhaus, Einwohnermeldeamt, in der Touristinfo und im Familienhaus erstanden werden. Für das erste und zweite Kind kostet der Pass 2,50 Euro, beim dritten ist er kostenlos. Wie Birgit Reineke- Reiprich vom Bürgerhaus und die Familienreferentin Doris Graf mitteilen, wurden heuer 920 Stück gedruckt, im vergangenen Jahr wurden 803 ausgegeben, davon 60 kostenfreiBürgermeister Hans Steindl verweist auf das weitgestreute Angebot, für das Gutscheine im Heft vorhanden sind: Kindertheateraufführungen, Minigolfen, Bibliothek, Museen, Fitnessstudio,